Charlie und die Schokoladenfabrik
Was passiert, wenn einem der Vater, welcher Zahnarzt ist, einem als Kind so ein Gerüst von Zahnspange ins Gesicht pflanzt, daß man kaum durch die Tür passt und ihm zudem noch jeglicher Genuss von Süssigkeiten verboten wird? Richtig – man zieht aus und gründet eine Schokoladenfabrik.
Und die hat Willy Wonka gebaut. Phantasievoll und unglaublich bunt in Szene gesetzt durch Meisterregisseur Tim Burton, kommt einem der Film vor wie der Genuß halt jener Süssigkeiten. Ohne bitteren Beigeschmack und wunderbar gespielt von Johnny Depp. Einzig die kleinen musikalischen Zwischeneinlagen stören ein wenig. Aber die dauern ja zum Glück meistens nicht länger als eine Minute.
Fazit: Familientaugliches Farbenspektakel
Meine Wertung: (8/10)









Man muss eigentlich vollkommen unvorbereitet an diesen Film herangehen und alles, was man bisher über Filme kennt, über Bord werfen. Denn hier wird ein vollkommen neuer Film "zelebriert". Angefangen von dem düsteren und dauerhaften schwarz/weiss Bildern, die nur ab und zu durch Farbnuancen wie rot, gelb, grün und blau unterbrochen werden, bis hin zur ungewöhnlich harten Brutalität setzt Sin City hier neue Maßstäbe. Sämtliche Gesetzte der Physik werden außer Acht gelassen. Autos fahren im Comic-Stil, Leute springen aus Hochhäusern, werden durchschossen und setzen ihr "Tageswerk" unbeeindruckt fort – Alles kein Problem, es ist ja auch eine Comic-Verfilmung. Und die ist meiner Meinung nach 100%ig umgesetzt.
Ohne Frage, der erste Teil war richtig gut. Aber was der zweite Teil hier abliefert, ist ja wohl mal richtig Senf. Angefangen von der recht platten Handlung, die einige Fragen offen lässt, bis hin zu den schlecht und unglaubwürdig gemachten CGI-Effekten wird zwar "konkret krasse" Action geboten, die warscheinlich das Zielpublikum auch verlangt, aber mehr auch nicht. Nebenbei: Das Filmplakat ist einer der dreistesten Plagiate, die mir in letzter Zeit untergekommen sind (




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