Meine Senseo verarscht mich
Ich habe meine eigene Senseo mit ins Büro gebracht, und wir benutzen sie zu 3 Mann. Wie kann es sein, daß immer wenn ich das Drecksding benutzen will mir einen Kaffee gönnen möchte, grundsätzlich das Wasser leer ist und nachgefüllt werden muss? Und die Maschine steht nicht in der Nähe eines Wasserhahnes sondern drei Räume weiter. Ich rieche Verschwörung.




Auch anspruchslose Filme können Spaß machen – und genau sowas brauchte ich als Abschluß eines turbulenten Wochentages. Martin Lawrence kann man lieben oder hassen – ich stehe auf jeden Fall auf seine Grimassen und Verrenkungen. Er hat den Film zu jeder Zeit mit seiner one-man-show im Griff. Die Story der Zeitreise ist zwar langsam schon abgedroschen, aber hier macht sie wiederum Spaß. Obwohl die Finale Auflösung es sich recht einfach macht. Marsha Tomason bereichert den Film noch mit ihrem bezaubernden Auftritt und so entlässt mich der Film mit dem Gefühl, trotz der offensichtlichen Belanglosigkeit, die Zeit nicht verschenkt zu haben. Achja, nochwas – die deutsche Titelwahl ist ja wohl allerunterste Kanone: Im Original heisst der Film: The Black Knight – also der Schwarze Ritter. Aber soviel Entscheidungsstoff wollte man dem deutschen Kinopublikum nicht antun und verriet gleich das Genre.
Die Story hat Potential für einen ganz großen Film. Leider wurden hier aber viele Möglichkeiten schlichtweg verschenkt. Es nervt sogar zwischendurch ungemein, daß sich Will Hunting überhaupt nicht verändert. Ohne Frage, die Schauspielleistung ist durch die Bank positiv. Hervorzuheben vor allen Dingen Robin Williams, der für diese Nebenrolle sogar einen Oscar bekommen hat. Auch der Soundtrack ist absolut stimmig. Nur will der Funke einfach nicht überspringen. Schade, denn Möglichkeiten hat der Film genug. 
Faith Akin Film über die Ängste und Probleme von Gastarbeiterfamilien. Herrlich erzählt dieser Film die Geschichte einer Familie mit ihren zwei Söhnen, die nach Duisburg kommen. Angewidert von der schmutzigen Arbeit im Kohlebergwerk entschließt man sich, ein italienisches Restaurant zu eröffnen. Hier beginnt dann die Story eigentlich, hinweg vom Restaurant-Plot, hin zu den Konflikten der beiden unterschiedlichen Brüder. Herrlich in Szene gesetzt, sei es die 70er Jahre oder bis zur heutigen Zeit. Der Film wird zu keiner Minute langweilig. Man fühlt sich bestens unterhalten, schmunzelt teilweise und hinterher wird man mit einem guten Gefühl vom Film entlassen. Was will man mehr? Einzig der Soundtrack könnte ein wenig stimmiger sein.





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