Archive for August, 2006

Starschnitt

Aug 28 2006 Published by under Blog

ElvisDie Bravo wird ja dieses Jahr 50 Jahre alt. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich sie zuerst heimlich bei meinen Cousinen gelesen habe. Klar, man erfuhr allerhand  Neuigkeiten über die gerade aktuellen Stars, aber der wirklich relevante Teil waren doch  die Weisheiten des Herrn Dr. Sommer. Später, als man dann selber die Bravo gekauft hat, waren das eigentlich nur noch Nebensächlichkeiten, denn man interessierte sich wirklich für die Stars. Wenn man dann die Bravo frisch gekauft hat, gab es immer was Besonderes zu entdecken, was einem in jeder Ausgabe geboten wurde. Als Highlight empfand ich die Beigaben. Sei es die Sticker, die Mini-Bravo oder auch der Starschnitt. Ich mochte den Starschnitt. Wartete man doch immer auf die neueste Ausgabe, um zu sehen, welcher Teil denn diesmal dabei war. Denn im Gegensatz zu heute, wo der Starschnitt in zwei Ausgaben fertig ist (letztens bei Tokio Hotel), wurde die Geduld doch damals sehr viel mehr strapaziert. Aber ich denke, bei dem schnellebigen Showgeschäft und die doch sehr kurze Halbwertzeit der Stars kann man so ein Starschnitt nicht auf mehrere Monate verteilen, so wie es damals war. Denn damals war es ein genialer Schachzug in Sachen Kundenbindung – mußte man doch, um sein Idol vollständig an der Wand hängen zu haben, bis zu 15 Ausgaben der Bravo kaufen.
Ich hatte auch eine beachtliche Sammlung an Starschnitten. Aber da ich nur ein kleines Zimmer hatte, war gerade für den King of Rock’n Roll ein Plätzchen an der Tür frei.  
Elvis hing dann auch ein paar Jahre, bis seine Klamotten vergilbten und sein Teint bessere Tage erahnen ließ.

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Na, geht doch

Aug 25 2006 Published by under Blog

Financial Times

OK, man wird doch wohl mal träumen dürfen, oder?

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Happy Birthday, mein NRW

Aug 23 2006 Published by under Blog

Unser Bundesland Nordrhein-Westfalen wird heute 60 Jahre alt.

Wappen NRW

Glückwunsch an alle in der Eifel,  Rheinland, Niederrhein, Ruhrgebiet, Münsterland, Bergisches Land, Siegerland, Westfälisches Tiefland und im Sauerland.

Man kann zwar überhaupt nichts dafür, daß sein Bundesland 60-jährigen Geburtstag feiert – aber was solls. Man soll die Feste feiern wie sie fallen.

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Danke

Aug 22 2006 Published by under Blog

Tja, eigentlich wollte ich das hier im Blog nicht Thematisieren, weil es absolut nichts zur Sache beisteuert. Ich bin einer von 40.000 – 60.000 in Deutschland lebenden Kleinwüchsigen. Als Kleinwüchsige(n) bezeichnet man, wenn man im Erwachsenenalter eine Größe von 150 cm nicht überschreitet. Meine Kleinwuchsform ist die Achondroplasie und ich bin 140 cm "groß".
Normal habe ich damit auch keine Probleme. Mein Umfeld, sei es privat oder beruflich, hat mich so akzeptiert wie ich bin und gibt mir nicht das Gefühl, anders zu sein. Warum auch? Bis auf die Größe ist ja alles in Ordnung.
Aber als ich heute in einem Forum las, daß eine Mutter mit 5 gesunden Kindern das 6. Kind mit Achondroplasie regelrecht wegsperrt, weil sie den Anblick nicht erträgt und sich fragt, ob sie das Kind "weggeben soll" um wieder mit ihrer Familie glücklich zu sein, ist mir echt der Hut hochgegangen. Ich musste schlucken, um den dicken Klos in meinem Hals herunterzubekommen.
Dann habe ich die folgende Geschichte von Emily Perl Kingsley gefunden, die die ganze Thematik meiner Meinung nach sehr gut umschreibt:

Wenn man ein Baby bekommt, ist es so, als ob man sich auf eine fantastische Reise begibt – nach Italien. Man kauft eine Menge an Touristenführern und macht wundervolle Pläne. Das Kolosseum. Den Michaelangelo. David. Die Gondeln in Venedig. Man lernt bestimmt auch ein paar Wörter auf Italienisch. Kurz: es ist eine sehr schöne Zeit. Nach einigen Monaten der schönen Vorbereitung ist endlich der große Tag da. Du packst deine Koffer. Einige Stunden später, das Flugzeug landet. Die Stewardess kommt und sagt „Willkommen in Holland".

„Holland?!?" sagst du. „Was meinen Sie? Ich habe doch einen Urlaub nach Italien gebucht! Ich soll doch in Italien sein. Mein ganzes Leben habe ich davon geträumt nach Italien zu fliegen." Aber da war eine Flugplanänderung. Der Flieger ist in Holland gelandet und du musst da bleiben. Das Wichtigste ist, dass du nicht in einem dreckigen, seuchenverpesteten Land gelandet bist. Es ist nur anders!

Also, jetzt fängst du wieder an und kaufst neue Touristenführer. Du musst jetzt eine völlig neue Sprache lernen. Und du wirst eine total neue Gruppe von Menschen treffen, die du vielleicht niemals kennen gelernt hättest, wenn die Dinge anders wären. Es ist nur ein anderer Ort. Es ist langsamer als Italien, vielleicht nicht so viel Glamour. Aber wenn du eine Zeit lang dort bist, merkst du schnell, dass es auch seine Vorteile hat. Du fängst an, um dich zu schauen: Holland hat wunderschöne Windmühlen, Holland hat Tulpen. Holland hat sogar Rembrandt.

Aber jeder, den du kennst, ist zu beschäftigt, die Schönheit Hollands zu erkennen, denn alle sind auf dem Weg nach Italien. Alle erzählen wie toll es doch in Italien ist und was für eine tolle Zeit der Urlaub doch war. Und – für den Rest deines Lebens wirst du dir sagen: „Ja, das ist der Urlaub, den ich geplant hatte! (Italien) Da wollte ich auch hin!!"

Und das Gefühl verletzt zu sein, einen Traum verloren zu haben, wird nie verschwinden. Denn ein großer Traum ist nicht wahr geworden, ein großer Verlust!

Aber wenn du immer und immer wieder den Verlust deines Italienurlaubs beweinst, wirst du niemals die Schönheit Hollands und dessen spezielle Sehenswürdigkeiten sehen, kennen und lieben lernen. Denn Holland ist – genauso wie Italien – eine Erfahrung für sich und den Betrachter.

Autor: Emily Perl Kingsley
Übersetzung: Andrea Kühne
©1987 by Emily Perl Kingsley

Ich möchte hiermit meinen Eltern danken, daß sie sich für Holland entschieden haben. Und die Geschichte bestätigt meinen Eltern, alles richtig gemacht zu haben. emoticon

Wenn Ihr jetzt noch irgendwelche Fragen habt, immer her damit. Ich bin eigentlich recht offen mit dieser Thematik, wenn man mir nicht dumm kommt.

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Garfield 2

Aug 21 2006 Published by under Couch-Action

Garfield 2Ich versuche mal die Handlung zusammenzufassen: Tier erbt Schloss – Bösewicht versucht, daß zu verhindern – Tier wird verwechselt – Verwechseltes Tier sorgt für Wibel auf dem Schloss – Verwechselung wird aufgelöst – Tier triumphiert über Bösewicht. Zu kurz für einen Kinofilm? Nein, denn wenn man die Handlung mit nichtssagenden Bildern und Erzählsträngen, die der Handlung überhaupt nicht dienlich sind, aufbauscht, kommt man durchaus auf eine Länge von erstaunlichen 78 Minuten. Einige lustige Szenen waren zwar dabei, aber irgendwie bleibt ein fader Beigeschmack. Ich glaube, selbst Kindern ist das alles zu langatmig. Wenigstens ist mir/uns Thomas Gottschalk als Synchronsprecher für Garfield erspart geblieben. Allerdings, wenn man den Film auf die Auftritte von Jennifer Love Hewitt zusammenschneiden würde, könnte er mir durchaus gefallen.
emoticon

Meine Wertung: (4/10)

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