Treibjagd – Lauf um dein Leben

Als ich am Samstag mit dem Auto unterwegs war, fiel mir ein Schild auf „Achtung – Treibjagd“.
Ich musste erstmal überlegen, was mir dieses Schild sagen will. Wird da vor mit Jägermeister angereicherten Flintenträgern gewarnt, die torkelnderweise unfreiwillig Eingriff in den Straßenverkehr nehmen könnten? Mir machte die Vorstellung vor umherfliegenden Gewehrkugeln eher Angst, die dann irgendwie durch meine Scheiben fliegen könnten. Und ich war auch froh, wie ich das Schild auf der Gegenfahrbahn sah, daß wohl der Bereich in meine Richtung vorbei wäre.

Allerdings, wie ich heute gelesen habe, ist dann wohl doch noch was passiert.

Windhausen. Zu einem ungewöhnlichen „Jagd-Unfall“ kam es am Samstag bei Windhausen.
Dort befuhren um 12.25 Uhr drei Autos, die von 29-, 60- und 43 Jahre alten Fahrzeugführern gesteuert wurden, hintereinander die Landstraße 697 in Fahrtrichtung Attendorn.
Zu dieser Zeit fand dort eine offizielle Treibjagd statt, wobei zwei Jagdhunde plötzlich auf die Fahrbahn rannten. Der 29-jährige Fahrer des ersten Fahrzeugs erkannte die Situation und bremste seinen Opel ab, auch die ihm folgende 60-jährige Fahrerin eines VW Golf brachte diesen rechtszeitig zum Stehen.
Ein 43-jähriger BMW-Fahrer reagierte allerdings zu spät, fuhr auf das Heck des VW Golf und schob diesen wiederum auf den Opel. Die 60-jährige zog sich leichte Verletzungen zu und wurde dem Krankhaus Attendorn zugeführt. Der Sachschaden wird auf insgesamt 6 500 Euro geschätzt.
Quelle: derwesten.de

 

Die Tölen waren es also, wovor gewarnt wird. Tja, mit Laufleine wäre das nicht passiert. Aber dafür sitzen die Großwildjäger ja lieber auf einer festen Stelle und lassen sich das Wild vor die Nase treiben. Sportlich. :mrgreen:

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