Tommy Jaud – Millionär

Vollidiot war gut, Resturlaub ging so. Aber da Millionär der eigentliche Nachfolgeroman zu Vollidot ist, musste ich ihn natürlich auch lesen. Und habe es auch nicht bereut. Auf was für absurde Ideen man kommen kann – genial. Seine durch Arbeitslosigkeit bedingte überschüssige Zeit damit zu verbringen, sich in ein Internetcafe zu setzen und Beschwerdemails verfassen, darauf muss man erstmal kommen. Auch sonst hat Romanheld Simon Peters allerhand skurile Situationen zu meistern. Von wegen störende Übermieter beseitigen, indem man das ganze Haus kauft usw. Von mir gibt es ein „Empfehlenswert“ für diesen Roman. Einziger Nachteil: Wie auch schon die beiden vorherigen Romane von Tommy Jaud ist Millionär, wenn man will, an einem Wochenende durchgelesen. Und so witzig, wie das Buch geschrieben ist, glaube ich auch nicht, daß jemand sehr viel länger dafür braucht, da man immer wissen will, wie es weiter geht.

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