Gerade eben beim Autohaus gewesen. Brauchte eigentlich nur 20 Radschrauben, die ich gestern bestellt hatte. 10 sind auch heute geliefert worden. Die anderen 10 werden wohl noch in Billiglohnländern gefräst, gedreht und angestrichen.
Wo ich schonmal da war, wollte ich meiner Halbkugel dann die grüne Umweltplakette gönnen. “Klar geht das, allerdings bräuchten wir dafür Ihren Fahrzeugschein.” Den hatte ich natürlich dabei. “Achnee, der Meister , der das nur ausstellen kann, ist gerade zur Mittagspause.”
“OK – bis morgen.” *NichtjugendfreierFluchflüsternd*

Ich bin zwar sonst nicht so der Lokalpatriot, aber das ist ein Gedenktag, den ich gerne annehme. Also, liebe Mitbürger, lasst es Euch schmecken. Ich gönne mir heute Abend auch eine kleine Kostprobe deutscher Braukunst.
… trotz unbekannter Nummer:
“Guten Tag. Ihre Küche ist da und wir würden Sie gerne am Donnerstag aufstellen.”
*flippaus*
Da ist eine, die ploppt als Layer-Werbung auf verschiedenen Seiten auf und möchte von mir wissen, mit wem ich verwandt bin. Und als Zugpferd prangt Adolf H. großflächig auf dem Werbelayer. Ich meine, selbst wenn ich mit diesem genetischen Abfall verwandt sein sollte, möchte ich es doch gar nicht erst wissen. Also, Werbung wird ignoriert.
Und dann sind da die Betreffzeilen der Spam-Mails, die mich schon ohne die eigentliche Mail zu lesen davon abhalten, überhaupt Interesse an dem Angebot zu entwickeln.
“Man lebt nur einmal – probier es aus!” – Wäre ich eine Katze, würde ich es vielleicht ausprobieren, aber so ist mir das dann doch zu risikoreich.
“Blaues Wunder – dann klappt es auch mit der Nachbarin.” – Woher kennen die meine Nachbarin? Und warum soll es mit ihr klappen??? Ich habe auch überhaupt keine Lust auf den Titel “Tollster Hengst der Nachbarschaft”.
“Vier Doosen umsonst.” – Wenn die es noch nicht einmal gebacken bekommen, eine Betreffzeile fehlerfrei hinzubekommen, warum sollte ich dann mit denen ein Geschäftsverhältnis anfangen?
Manomann, was geht mir das alles auf den Keks.