Analog und Digital

Es gibt Puristen, die bei Einführung der Compact Disk wetterten, dass diese nie an das Klangvolumen und Spektrum einer analogen Langspielplatte herankommen. Auch heute wird diese Meinung noch weitflächig vertreten. Analog in diesem Fall also besser als Digital. Findige Lebensmitteltechniker sind auf den Zug aufgesprungen und haben schnell den Analogkäse auf den Markt geworfen. So wird schneller Käsegenuss ohne die teuren Zutaten vermittelt.
Ich allerdings war sofort von der CD begeistert und habe direkt sukzessiv meine Schallplattensammlung durch CDs ersetzt. Nur die Käsefachverkäuferin guckte ziemlich verdutzt hinter ihrer Theke, als ich Digitalkäse verlangte.

One Comment

  1. :mrgreen: Ist doch ganz einfach: dadurch, daß auf einer CD die Audiosignale digitalisiert worden sind, reduziert sich der Frequenzumfang im Vergleich zur Wiedergabe eines High-End-Plattenspielers doch erheblich. Sehr tiefe und sehr hohe Töne („Ober- und Untertöne“) können von einer CD nicht, bzw. nur mit großen Verzerrungen, wiedergegeben werden. Am schlimmsten derzeit: MP3.
    Interessanter Artikel auf SpOn: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,310997,00.html

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