Der Herr Obama möchte Leute anschreien.

Anschreien, richtig. Weil die das nicht gebacken bekommen, ein Loch zu stopfen. Ein Loch ist ja eigentlich nichts schlimmes, aber es sprudelten schon 80-174 Millionen (!!) Liter Öl aus dem kaputten Bohrloch.

„Juckt mich nicht, ist drüben in Amerika und weit weg von mir.“ Könntet Ihr jetzt vielleicht sagen. Aber schaut Euch mal das Ausmaß an, wenn ein Layer des Ölteppichs auf Euren Heimatort gelegt wird:

(Quelle: ifitwasmyhome.com, via )

Hammer, was? Ich bin noch zweigeteilt, ob ein BP Boykott etwas bringen wird. Und verwundert. Man schafft es, eine Kamera direkt neben dem Sprudelloch zu platzieren und diese noch mit dem Internet zu verbinden um einen schicken Livestream ins Internet zu zaubern, aber so ein blödes Loch zu schließen, das schafft man nicht. Zurück lehnen und abwarten, ob BP das schafft halte ich für die falsche Lösung. Hier sollten weltweit Experten herangezogen werden und grenzüberschreitend und firmenunabhängig gehandelt werden. Finde ich.

6 Comments

  1. Das wundert mich auch immer wieder, die Pleiten und Pech und Pannen Übertragung steht wie eine 1 aber der Rest…… 👿

  2. Glaubst Du denn die machen nicht schon alles mögliche ❓

    Und

    Glaubst Du denn dass nicht viele (wenn nicht alle) schlaue Köpfe an einer Lösung arbeiten ❓

  3. Offenbar hatte BP immer nur ans Fördern gedacht – Öl fördern und Geld kassieren. Mit den möglichen Gefahren und deren schnellstmöglichen Beseitigung hat man sich offenbar nicht ausreichend beschäftigt. Übungen wie man Personal bei Gefahr von der Plattform bekommt werden immer wieder wiederholt. Die Sicherheit und Gefahrenabwendung sollte aber nicht an der Wasseroberfläche aufhören. Offenbar tut sie das aber. Das ist keine Ölkatastrophe mehr, das ist ein Mega-GAU. Da wären, so sarkastisch das klingen mag 20 tote Plattformbeschäftigte ein Klacks. Diese Ölpest werden wir nie wieder los, die Folgen noch viel weniger.

    Zum Mond kann man fliegen und sinnlose Kriege führen aber ein Loch nach so langer zeit zu stopfen ist man nicht im Stande. Ein absolutes No-Go sowas…..

  4. Pingback: Der Ölteppich - Nicht spurlos

  5. es gibt sicherheitsvorkehrungen. zum beispiel ein sicherheitsventil. nur leider funktioniert es nicht.

    das problem eine kamera dort anzubringen ist gering, gegenüber dem problem das loch abzudichten. hast du mal versucht auf eine 2″ wasser leitung mit 10 bar wasserdruck einen stöpsel drauf zu machen? ich ja, vergiss es!

    nur das das rohr wesentlich größer, der druck wesentlich stärker und das ganze nicht in bodenhöhe stattfindet.

    ich denke bp hat gehofft das der ölteppich runter schwimmt zu den mexen. tat er aber nicht, der blöde teppich schwamm zu den amis… ich denke schon aus diesem grund wird bp alles tun um dem ganzen ein ende zu bereiten. für bp ist die katastrophe existenzbedrohend, wir alle wissen wie hoch schadenersatzforderungen in den usa bei gericht ausfallen können. nicht zu unrecht spricht man jetzt schon von einer evtl. übernahme oder aufteilung des bp-konzerns. ich bin mir nicht sicher ob der konzern nach der katastrophe überleben wird. wetten würde ich darauf nicht abschließen. was vielen erst jetzt bewusst wird: es gibt kaum einen pensionsfond in england der nicht auf dividenden von bp baut. dort wird es noch einige rentner treffen, die plötzlich in die röhre schauen…..

    vielleicht ist es gar nicht schlecht das sowas mal passiert ist. man wird sich andere ölplattformen jetzt mal genauer anschauen… ich denke da sind noch viele tickende zeitbomben auf den meeren.

    wer tankt noch bei aral?

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