Der kleine Laden Instagram

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Ich kenne noch dieses heimelige Gefühl, welches ein Dorfladen, oder auch ein „Tante Emma Laden“ verbreitet. Man wird beim Betreten noch persönlich begrüßt, jeder kennt jeden und die Auswahl ist beschränkt. Nicht, dass irgend etwas fehlen würde. Es ist alles da. Nur die Auswahl ist kleiner. Und wenn wirklich mal etwas nicht da ist, dann kommt man halt in ein zwei Tagen nochmal vorbei. Zwischenzeitlich gibt es den neuesten Klatsch und Tratsch.
Dieses gibt es im Supermarkt nicht. Es ist alles da, sogar mehrfach in verschiedenen Ausführungen, der Preis ist teilweise niedriger, aber trotzdem fehlt etwas. Das gewisse Etwas. Der Charme des heimeligen.
Und genau dieses Gefühl habe ich auch bei Instagram. Es war für mich der Dorfladen. Der von einer einzigen kleinen Familie betrieben wurde. Bröckeln tat das Ansehen schon, als man den Laden auch für die Nachbardörfer Android öffnete, aber jetzt, da man sich entschlossen hat, den Laden zwar offen zu halten, allerdings sich einer großen „Supermarktkette“ einzugliedern, ist der Laden für mich wie jeder andere seelenlose Supermarkt. Man geht zwar hin, bekommt was man sucht und geht wieder. Mehr aber auch nicht.

One Comment

  1. Das es Instagram nun auch (endlich) für Android gibt, finde ich gut. So komme ich nun auch in den Genuss dieser App. Immerhin bin ich ja iOS-Verweigerer der ersten Stunde. Könnte man sagen. 😉

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