Pan

Zuerst mal ein freundliches Hallo in die Runde. Ja, hier ist lange nichts mehr geschrieben worden und ja, man wird heutzutage vom schnellen Inhalteverteilen auf Facebook sehr oft abgehalten. Aber ich verspreche Besserung.

Anfangen möchte ich mit einem Film, den wir gestern im Kino gesehen haben. Es war das klassische Popcorn Kino schlechthin. Die alte Geschichte von Peter Pan in einer Version die erzählt, wie alles begann. Es war wie gesagt eine gute Unterhaltung, mehr aber auch nicht. Es gab tolle Bilder, eine schlüssige Story, ein bisschen Humor, Liebesgeschichte, Märchen und Krieg. Aber auch ruhige Momente. Aber der Moment, der mich total vom Sitz gefeuert hat, war der, als der böse Piratenkapitän Blackbeard mit seinem fliegenden Piratenschiff in die Mine fliegt und alle Kindersklaven singen in einem riesigen Chor den Nirvana Song „Smells Like Teen Spirit.“

Später gab es auch noch eine Version von Ramones „Blitzkrieg Bop“, die aber dann nicht mehr so überraschte.

Haben Sie es nicht kleiner?

Natürlich. Ich kann mich nur so schwer davon trennen. Ich sehe sie schließlich so gerne Geld wechseln. Und mir bereitet es auch Freude, mit einem Kilo Kleingeld in der Äästasche* herumzulaufen, die mir dann nach und nach die Hose runterzieht. Wollt ihr nicht sehen, oder?

Und außerdem züchten Sie mit dieser Frage diese ganzen Kleingeldkassenzombies heran, die die Einksaufzeit unnötig verdoppeln mit ihrer einfingrigen Wühlerei im Kleingeldfach.

So, und jetzt Wechselgeld her, aber zackig. Pause ist gleich um.

*Äästasche ugs. aus dem Sauerländischen: Hintere Hosentasche

Open Air Kino

Open Air Kino

Gestern war es wieder soweit. Nach der Premiere vor einem Monat hatten wir gestern den zweiten Open Air Kinoabend. Schön gemütlich in kleiner Runde an der Gartenhütte, vorher was auf dem Grill brutzeln, gekühlte Getränke und zwei Perlen neuer deutscher Filmgeschichte: Herr Lehmann und Lammbock. So macht Filme gucken Spaß.

Milchkulturen

Das Kulturbüro Attendorn hatte in die Milchbar eingeladen. Es gab Musik von Malte von Griesgram und eine Lesung von Sascha Bisley. Ich könnte jetzt eine ellenlange Rezession schreiben, mache ich aber nicht. Um es kurz zu fassen: Es war sehr sehr geil. Hier mal ein paar Fotos von mir:

 

Das Gesetz der Serie

Letzte Woche hat es unsere Waschmaschine erwischt. Sie leckt ein wenig (hihihi). Also, neue ausgesucht, bestellt. Müsste morgen kommen. Dann meinte unser Kühlschrank auf einmal, Zimmertemperatur müsste reichen. Meinen wir nicht und haben ihn rausgeschmissen. In einer zwei Stunden Aktion neuen ausgesucht, alten abgebaut und durch den hiesigen Elektromarkt liefern und entsorgen lassen.

Wir haben jetzt so ein blinkendes Edelstahl Monster in der Küche stehen. Aber auch nur, damit unser Southpark Chefkoch Kühlschrankmagnet einen Platz findet.

Mama meinte, wenn was kaputt geht, gehen immer drei Sachen kaputt. Ich (I) habe lange mit meiner Frau (F) diskutiert. Natürlich habe ich nicht vergessen, mich vorher eingehend auf das Gespräch hinsichtlich taktischer Gesprächsführung vorzubereiten.

I: Hoffentlich erwischt es nicht so etwas teures. Eine Tasse oder so, das wäre kein Problem.
F: Ja, das könnte man verkraften. Oder eine Blume.
I: Stimmt. Aber schlimm wäre unsere Playstation 4.
F: Oder der Fernseher.
I: Ja, das wäre auch nicht schön.
F: Moment, wir haben doch gar keine Playstation.
I: Wie jetzt? Echt nicht?

Dann kam er. Der Blick. Den ihr alle kennt. Oder? Und sagt jetzt bitte ja.