Archiv der Kategorie ‘Lokales‘

 
 

Ach übrigens,

soll ich Euch mal den Grund zeigen, warum ich heute Morgen etwas später im Büro war?

Ich habe angehalten um diese tolle Aussicht zu genießen.

 25 Kilometer ohne Stadt und nur durch Dörfer und Landschaften. Sowas passiert einem nur im Sauerland. *höhö* Das ist auch der Zeitraum, in dem ich erstmal Ruhe habe und den Tag auf mich zukommen lasse. 20-25 Minuten Entspannung, bevor es richtig losgeht. Ich genieße die Fahrt.

In der Stadt sieht das schon wieder ganz anders aus. Da ist glaube der Weg zur Arbeit hektischer wie die Arbeit selber, oder irre ich mich da?

Sowas wäre ja nichts für mich.

Würde mich mal interessieren, wie Ihr zu Eurem Brötchengeber kommt.  Zu Fuss, Fahrrad, Auto,  Bahn oder gar Flugzeug? Bin gespannt.

Infoveranstaltung “DSL in Lichtringhausen und Neuenhof”

Die Stadt Attendorn und die Telekom Deutschland GmbH führen am Mittwoch, dem 1. September 2010, um 18.00 Uhr in der Schützenhalle Lichtringhausen eine Informationsveranstaltung zum Thema „DSL-Versorgung“ durch.

Der „DSL-Ausbau in den Ortschaften Lichtringhausen, Neuenhof und Windhausen“ wird bald abgeschlossen sein.

Wie bereits im Juni angekündigt, sollen die Bürgerinnen und Bürger in einer Informationsveranstaltung über den Fortschritt des Ausbaus, die zukünftigen Angebote, Nutzungsmöglichkeiten und zur Verfügung stehenden Bandbreiten informiert werden.

Hierzu lädt die Stadt Attendorn gemeinsam mit der Telekom alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 1. September in die Lichtringhauser Schützenhalle ein.

[via]

Aktuelle Situation DSL in Neuenhof und Lichtringhausen

Habe heute auf suedwestfalen-nachrichten.de einen für uns Anwohner sicherlich interessanten Artikel gefunden und den möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Vielen Dank an Sven-Oliver Rüsche für die Genehmigung zur Veröffentlichung:

Attendorn: Arbeiten für DSL-Versorgung in Lichtringhausen schreiten voran

Attendorn. Die Haushalte der Attendorner Ortschaften Windhausen, Lichtringhausen und Neuenhof werden spätestens im Herbst dieses Jahres die Möglichkeit haben, schnelle DSL-Anschlüsse zu nutzen. Diese erfreuliche Nachricht erfuhr Bürgermeister Wolfgang Hilleke in diesen Tagen in einem persönlichen Gespräch mit Vertretern des Unternehmens. „Ich bin froh, dass wir dieses Projekt, das wir vor mehr als 12 Monaten begonnen haben, nun in absehbarer Zeit abschließen können und die Bürgerinnen und Bürger in den Ortslagen endlich eine angemessene Breitbandversorgung erhalten“, so der Bürgermeister.

Bevor die schnellen DSL-Anschlüsse in Betrieb gehen, müssen 5,5 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, vier so genannte Outdoorschränke installiert und die darin befindlichen Anschlüsse montiert werden, erklärten Gregor Theißen, Ansprechpartner der Telekom für den Breitbandausbau in Nordrhein-Westfalen, und Josef Sommer, Teamleiter Netzplanung.

Derzeit findet im Bereich Hettmecker Teich sowie im Waldgebiet zwischen Biekhofen und Windhausen im Auftrag der Telekom die Verlegung der Kabel statt. Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma FEMO – Rohrleitungsbau und Fernmeldenmontage – GmbH. Durch die Aufstellung der Outdoorschränke in Windhausen, Lichtringhausen und Neuenhof im Wege der noch anstehenden Bauarbeiten werden alle drei Ortschaften zukünftig von der neuen Breitbandversorgung deutlich profitieren.
Unmittelbar nach den Sommerferien werden in einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der Telekom Deutschland GmbH und der Stadt Attendorn alle wichtigen Details vorgestellt. Der genaue Termin wird rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.

Quelle: suedwestfalen-nachrichten.de

Johann König im Kulturhaus Lüdenscheid

“Voll Bock auf Remmidemmi” heißt sein aktuelles Bühnenprogramm. Was mir allerdings schwer fällt, ihm dieses abzunehmen. Kennt man ihn doch sonst nur als zurückhaltend schüchtern mit zaghafter Stolperstimme.   Sie ist quasi sein Markenzeichen, genau wie der braune Cordanzug und das gelbe Hemd.

“Wir gingen in die Laube. Sie war das Gewinde, ich war die. . .”

Wortwitz spielt eine sehr große Rolle. Deswegen muss man auch aufpassen. Und genau hinhören, wenn er zwischen Sofa, Stuhl und Tisch und dem Spotpunkt, den er grundsätzlich verpasst, hin und her zappelt. Da wurde auf “bildungsferne Schichten” gehämmert, über den dann doch nicht so gewünschten Sohn hergezogen oder einfach nur banale Witze erzählt. Und wenn der Witz noch so flach ist, man muss lachen, wenn er ihn gequält bringt und sich offenbar selber drüber belachen muss.

Stolz ließ er auch das Publikum wissen, wie technikversiert Johann König doch ist, als er uns seinen Kassettenrekorder zeigt:

“Ich drück da auf Eject, und gleich kommt die mobile Festplatte zum Vorschein. Da passen 20 gigageile Lieder drauf.”

Das Publikum wurde eigentlich nur einmal einbezogen, wenn Johann König auf seinem Keyboard ein Lied vorgetragen hat. Die Männer durften singend mit “Bitte blas mir einen..” anfangen und die Frauen vollendeten dann “… Luftballon auf.” Ballermann Hits Niveau, das aber keinesfalls störend wirkte.

Johann, danke für diesen sehr schönen Abend. Obwohl ich mich immer gezwungen fühlte, auf die Bühne zu rennen um Dir zu helfen,  aus den Satzwiederholungen und nicht mehr aufzulösenden Satzkonstruktionen heraus zu helfen.

DSL in Neuenhof und Lichtringhausen

Die Telekom hat einen neuen Service: Sie twittern jetzt auch. Das habe ich direkt ausprobiert und eine Anfrage bezüglich unseres lang ersehnten DSL Anschlusses gestellt. Die erste Antwort war etwas niederschmetternd.

Aber dann ging es per Direkt-Nachricht weiter. Und heute Morgen kam dann die erlösende Nachricht:

Danke dem Team von @Telekom_hilft für den super Service!

Nochmal zum Mitschreiben: Ab August rappelt es internettechnisch in der Bude.  :-D

Einen schönen 1. Mai

wünsche ich Euch allen. Bei uns geht es jetzt gleich los. Ein wenig wandern und dann am Dorfplatz bei Würstchen und schicken Kaltgetränken ein paar gemütliche Stunden verbringen. Der Dorfplatz wurde gestern schon entsprechend hergerichtet, ein Maibaum wurde aufgestellt, so dass eigentlich heute nichts mehr schief gehen kann. Sogar das Wetter scheint mitzuspielen.
Habt Spaß bei allem, was Ihr heute so am Feiertag treibt. Was macht Ihr eigentlich?

Zielfoto brauchten wir nicht für eine Entscheidung

Es waren noch wenige Meter bis zum Ziel. Im Augenwinkel sah ich meinen ärgsten Widersacher. Es verschlimmerte die Sache, das es sich um eine Vertreterin des weiblichen Geschlechtes handelte. Sie setzte zum Finalspurt an. Gleichzeitig legte ich einen Zahn zu. Das Ziel schon vor Augen, setzte ich meine letzten Reserven ein und beschleunigte ein letztes Mal. Ich sah im Geschwindigkeitswahn nicht, wie Sie Sichtkontakt mit meiner Freundin aufnahm, die Außenstehend das Rennen beobachtete. Mir wurde nur später erzählt, dass sie mit einem gequälten Lächeln versuchte, ihren zweiten Platz zu überspielen. Der Gewinner war ich. Eindeutig. So konnte ich den Triumph genießen und in aller Ruhe die Waren auf das Förderband zur Kasse legen. Meine Gegnerin wählte aus Schmäh die Nachbarkasse.
Ihr könnt mir jetzt vorwerfen, ich wäre kein Gentlemen. Aber ich hatte nur geschätzte 15 Teile im Einkaufswagen und ihrer war bis über den Rand voll. Zwar nur ein geringer Zeitgewinn, aber enorm wichtig, wenn es sich um den letzten Urlaubstag handelt.

Ostermontag

Nachdem der Ostersonntag eher ruhig war, dafür aber sehr kalorienreich, haben wir heute festes Schuhwerk angezogen und ein wenig durch die Gegend gewandert. Das Wetter war zwar mit Sonnenschein sehr schön, aber es pfiff ein ganz schön lausiger Wind.

Wer erkennt, wo wir waren?
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Einfach die Beste

Kollegin meine ich. Sie verwandelt unser Büro in der Mittagspause in so eine Art “Subway-Restaurant” und zaubert mal eben die leckersten Wraps.

Mahlzeit!

Schulschliessung

Seit 205 Jahren gibt es eine Schule in Lichtringhausen, dem kleinen Dorf, zu dessen Gemeinde ich gehöre. Meine Grosseltern, meine Mutter, meine Freunde, zuletzt die Kinder meiner Cousinen und Cousins und ich – alle gingen sie auf die kleine Dorfschule. Dort lernte man die ersten Freunde kennen. Freunde fürs Leben, Freunde, die einen durch den Schulalltag begleiteten und nach Schulschluss zu den besten Kumpels wurden. Alles das ist jetzt vorbei. Finanzielle Faktoren bestimmen die Entscheidung. Nicht Tradition, Zusammenhalt und Dorfleben. Nicht Freundschaft, Förderung der Kinder, Erhalt des Klassenverbundes. Politiker werden zum Spielball von Zahlen.  Denn gerade die jetzt aktuellen Klassen werden bei der beschlossenen Schließung jäh auseinander gerissen.  Entscheidungen auf dem Rücken von Kindern ausgetragen werden so in ihrer Kälte potenziert. Denn auch die außerschulischen Interessen verändern sich, je nach dem auf welcher Schule man landet. Man bekommt neue Klassenkameraden, muss ich in eine neue Umgebung eingewöhnen, um dann in der 4. Klasse eine Empfehlung für eine weitergehende Schule zu bekommen. Wie die Empfehlung aussieht, nach dem Gefühlschaos, welches das Kind mit dem Schulwechsel durchlebt, sehe ich schon. Ich hoffe nur, die Verantwortlichen berücksichtigen dies in ihrer Empfehlung.

Jetzt habe ich schon in unserem kleinen Dorf mehrere Kneipenschließungen, zwei Ladenschließungen und eine Schulschließung miterlebt. Und wenn die Bevölkerung weiter abnimmt, werden sie uns auch noch die Kirche, den Briefkasten und die Bushaltestellen kürzen. Denn das Dorf stirbt. Und den Nachbarn sieht man auch nur noch, wenn er in einer Kiste aus dem Haus getragen wird. Dann haben sie uns soweit. Dann sind wir so wie in der Stadt. Jeder lebt für sich und die Gemeinschaft endet im Hausflur. Üble Aussichten. Überspitzt dargestellt, aber zum Nachdenken gedacht.