Meine Movie-Reviews
Liste sortieren nach: Titel ↑ | Bewertung | Gesehen am:
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2007-09-21 20:30
Born to be wild
8/10
Ich habe eigentlich keine tiefgreifend Handlung erwartet - und wurde auch nicht enttäuscht. Locker leichte Filmkost mit alt gewordenen Jugendidolen. Die Gags sind von extremst flach über Schenkelklopfer bis hin zum Brüller gut verteilt. Man sollte den Film unbedingt zu mehreren gucken, wobei dann auch reichlich Alkohol fließen kann - so wie gestern abend. Zu mehreren lacht man doch ungehemmter vorm Fernsehen als alleine. Und deshalb gibt es zu den 6 Punkten noch zwei Extrapunkte für die Partytauglichkeit.
0.3 -
2007-05-31 20:00
Casino Royale
8/10
Lange hat es gedauert, bis ich den 21. James Bond sehen konnte. Im Kino verpasst, und auf DVD immer wieder auf ein günstiges Angebot gewartet. Naja, auf jeden Fall habe ich ihn jetzt gesehen und bin zweigeteilter Meinung. Zum einen fehlen mir die ganzen Gadgets und das ganze Bond Flair. Zum anderen ist dieses aber ein erfrischender Umschwung, der den Charakter Bond auch auf der menschlichen Seite beleuchtet. Und irgendwie gefällt mir das auch. So lernen wir, wie James zu dem wurde, wie wir ihn heute kennen. Aber beim nächsten mal bitte wieder ein bisschen mehr “back to the roots”.
0.3 -
2007-10-05 09:43
Chuck & Larry
8/10
Eine Kommödie mit Adam Sandler und Kevin James sollte man sich nicht entgehen lassen. Habe ich auch nicht. Aber ich hätte mir ein paar Grundsätze vor dem Film klar machen sollen: Hirn komplett abschalten. In dem Zustand macht es auch überhaupt nichts, wenn selbst uralte Klischees aus der Schwulen- und Lesbenszene mehr oder weniger gekonnt als Witzvorlage herhalten müssen. Aber setzt man sich einmal darüber hinweg, macht der Film richtig Spaß. Ohne den oft in diesem Genre vorkommenden Fäkalhumor reiht sich ein Gag an den anderen. Ich musste mehrmals laut losbrüllen, so komisch sind die beiden. Der Film macht einfach Spaß, von der ersten bis zur letzten Minute.
0.3 -
2009-03-28 20:30
Der Kaufhaus Cop
6/10
Der Kinobesuch am Samstag stand ganz im Zeichen von Kevin James. Als erster Spielfilm für ihn mit einer allein tragenden Hauptrolle wird er beworben. Daß hier Anspruch und tiefgreifende Handlung direkt außen vor gelassen werden müssen, brauche ich wohl keinem zu erzählen. Und wenn man dann noch die Witze über das Übergewicht des Hauptdarstellers abzieht, bleibt eigentlich kaum etwas übrig. Trotzdem wurden wir sehr gut unterhalten. Denn es waren einige Lacher dabei. Herrlich, wie verschiedene Genre-Klassiker durch den Kakao gezogen wurden. Nach gut 90 Minuten endet der Film, ohne daß man großartig überrascht ist. Es kommt auch kein Missmut auf, daß der Film schon vorbei ist. Nur das Verlangen, daß ich mal wieder ein paar Staffeln King of Queens gucken möchte.
0.3 -
2006-08-21 16:34
Garfield 2
4/10
Ich versuche mal die Handlung zusammenzufassen: Tier erbt Schloss - Bösewicht versucht, daß zu verhindern - Tier wird verwechselt - Verwechseltes Tier sorgt für Wibel auf dem Schloss - Verwechselung wird aufgelöst - Tier triumphiert über Bösewicht. Zu kurz für einen Kinofilm? Nein, denn wenn man die Handlung mit nichtssagenden Bildern und Erzählsträngen, die der Handlung überhaupt nicht dienlich sind, aufbauscht, kommt man durchaus auf eine Länge von erstaunlichen 78 Minuten. Einige lustige Szenen waren zwar dabei, aber irgendwie bleibt ein fader Beigeschmack. Ich glaube, selbst Kindern ist das alles zu langatmig. Wenigstens ist mir/uns Thomas Gottschalk als Synchronsprecher für Garfield erspart geblieben. Allerdings, wenn man den Film auf die Auftritte von Jennifer Love Hewitt zusammenschneiden würde, könnte er mir durchaus gefallen.
0.3 -
2006-08-14 16:35
Ghost World
10/10
hora Birch und Scarlet Johansson in der Rolle der zynischen Außenseiter, die sich aber selber von der gewöhnlichen amerikanischen Gesellschaft distanzieren. In jeder Minute taucht man tiefer in die Charaktere ein, vor allen Dingen Thora Birch ist es, die eine unglaubliche Leistung dahin legt. Auch Steve Buscemi ist nicht zu verachten als vereinsamter Nerd, der 78er Schallplatten sammelt. Wer eine Komödie erwartet, wird sicherlich deprimiert vom Film entlassen. Aber als Drama entfaltet er seine volle Wirkung, wobei kurze Komödienmomente zwischendurch die Stimmung erholsam entlasten.
0.3 -
2007-11-15 12:52
Hot Fuzz
10/10
Zuerst: Ich habe mich im Vorfeld überhaupt nicht über den Film informiert. Einfach nur mal so reingeschaut. Und ich wurde überrascht. Ja, quasi vom Stuhl gefegt. Unglaublich, was für Potential der Film hat. Eigentlich eine Komödie, mit Seitenhieben auf die üblichen Actionfilme. Aber ab und zu bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Nämlich dann, wenn Splatter-Szenen einen quasi vom Stuhl hauen - dicht gefolgt von erneuten Lachanfällen. Für mich war es Liebe auf den ersten Blick, von daher auch meine Wertung: (10/10)
0.3 -
2007-05-06 20:15
Ich bin Sam
8/10
Sam Dawsan ist behindert und auf dem Geisteszustand eines Siebenjährigen. Trotzdem kümmert er sich aufopferungsvoll um seine Tochter Lucy. Dank eines unglücklichen Zufalls bekommt das Sozialamt Wind von der Sache und versucht, Lucy aus seiner Obhut wegzunehmen. Von der Story aus hätte ich mir den Film nie alleine angesehen. Aber meine Freundin wollte ihn unbedingt sehen, und so war klar, was am Sonntagabend auf dem Programm stand. Im Nachhinein bin ich richtig froh, daß wir uns diesen Film angesehen haben. Denn was Sean Penn hier in einer One-Man-Show abfeuert, ist wirklich unglaublich. Er spielt den leicht autistisch zurückgebliebenen Sam so gut, daß man seine ganzen anderen Filmrollen schnell vergessen hat und ihm diese "Behinderung" glaubt. Auch ist der Film bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt. Sei es die Nachbarin (Dianne Wiest), die Staranwältin Rita Harrison (Michelle Pfeiffer) oder Dakota Fanning als Lucy. Der absolute Oberknaller war natürlich die Besetzung von Sams Videogruppe. Mein Fazit: Man wurde gut unterhalten und konnte sich gut in die Akteure hineinversetzen. Allerdings nervte die gequälte deutsche Synchro von Sean Penn nach einer Zeit doch etwas.
0.3 -
2008-01-04 19:26
Keinohrhasen
10/10
Warum spricht alle Welt von dem Film? Ist es nicht ein weiterer deutscher Film, der versucht, gegen die großen Hollywood-Streifen anzustinken? Obwohl ich sehr gerne deutsche Filme sehe, hört man doch allerorts diese Phrasen. Aber ich war neugierig. Und wie Arsch auf Eimer gegossen passte es dann auch noch, daß mein Schatzi mich gerade in diesen Film einladen wollte. Also, ging es am Mittwoch in das neue Cineplex-Kino nach Olpe. Erwartungen hatte ich keine, denn ich finde, sowas macht den Filmgenuss kaputt. Von daher ließen wir uns bei Popcorn und Cola haseohneohrenin die Welt von Kinderhort und Klatschpresse entführen. Übrigens wunderbar farblich getrennt. Während die Redaktionsräume der Klatschzeitung als auch die einzelnen Einsatzgebiete durch klare grelle Farben dominieren, gibt es im Kinderhort nur warme Brauntöne. Ich fragte mich zwischenzeitlichecht, warum die Kinder alle in so Sperrmüllklamotten rumlaufen. Aber das tut nichts zur Sache. Eher das Gegenteil: In so einem Kinderhort wollte man am liebsten auch seine Kindheit verbringen, so heimelig kommt er daher. Die Gagdichte in “Keinohrhasen” ist extrem hoch. Ebenso hoch sind die Cameo-Auftritte bekannter deutscher “Stars”. Selbst Til Schweiger wird während der Handlung immer sympathischer. Nora Tschirner sowieso - keine Frage, sie ist der Star des Films. Obwohl die Verwandlung vom hässlichen Entlein hin zur Prinzessin nicht erfolgt, wird sie doch von Minute zu Minute im Auge des Betrachters immer attraktiver. Verdammt, wieder so ein Film, der nie zu Ende gehen sollte. Glücklich und beseelt verließen wir das Kino. Ich hätte noch 4 Stunden weiter schauen können.
0.3 -
2008-07-19 23:19
Mamma Mia!
9/10
Musical ins Kino bringen? Geht das überhaupt? Ja, es geht. Und wie. Ich gestehe, ich höre die Musik von Abba sehr gerne. Ich gestehe, ich mag auch mal einen seichten Film. Und ich gestehe: Ich habe mich auf den Film gefreut. Und habe nichts bereut. Die Stimmung während des ganzen Films ist wie ein kleiner Urlaub mit bombastischem Soundtrack. Die Bilder, die Tanzchoreografie, die Schauspieler, deren man den Spaß am Projekt ansieht, all das macht es aus. Das es einem im Kino fast zum mittanzen bewegt. Ich habe echt gewartet, ob nicht etwa eine Polonaise gestartet wird, oder gar Leute von den Sitzen aufstehen und mittanzen. Da wäre ich sofort dabei gewesen. Stundenlang hätte ich noch zuschauen können. Aber nach dem Abspann und (unbedingt sitzen bleiben) einer kleinen Zugabe war Mamma Mia! für mich viel zu früh zu ende.
0.3 -
2007-02-26 21:00
Manhattan Love Story
5/10
Woran erinnert mich der Film nur? Nach 10 Minuten fällt der Groschen. Pretty Woman - nur anstatt einer Prostituierten gibts hier ein Zimmermädchen und anstatt eines Unternehmers wird die männliche Hauptrolle an einen Senatorenanwärter verteilt, der übrigens völlig unglaubwürdig und farblos von Raph Fiennes dargestellt wird. Ansonsten nimmt die Handlung keine wirklich überraschende Wendung, ist doch bei dem Thema das Happy End vorherzusehen. Einzig Jennifer Lopez weiss, weniger durch ihre schauspielerische Leistung als durch Ihr bezauberndes Auftreten zu überzeugen. Ja ich weiss, Männer können auch optisch überzeugt werden.
0.3 -
2007-03-11 20:47
Mitten ins Herz
6/10
Wenn man den Vorspann überlebt hat, der einen Videoclip der imaginären 80er Band "Pop" zeigt, hat man eigentlich schon das schlimmste überstanden. Na gut, die immer wieder auftauchenden, hüftschwingenden Tanzeinlagen von Hugh Grant kann man noch so eben ertragen. Genauso wie das gequält, teilweise verkrampft smarte Auftreten von Grant mit immer wiedermal genuschelt eingeworfenen Weisheiten nervt mit der Zeit. Aber Drew Barrymore macht das alles wieder wett. Obwohl ich mich auf Hugh Grant gefreut habe, war Drew Barrymore es, die den Film mit ihrem zuckersüßen und teilweise schusseligen Auftreten gerettet hat. Alles in allem eine gute Komödie mit teilweise guten Sprüchen, die man aber sicherlich bald wieder vergessen hat.
0.3 -
2008-12-09 08:22
Lange habe ich mich auf das Oscar-Prämierte Werk der Coen Brüder gefreut, gestern hatte ich die Möglichkeit, mir mal die DVD anzuschauen. Ehrlich gesagt kann ich mir echt noch kein Urteil bilden. Ich bin nicht schlüssig, ob das jetzt ein Meisterwerk war oder ein total lauer Film. Er hatte überhaupt keinen guten Held, kaum vorhandenen Soundtrack und ein Ende…. Auf jeden Fall werde ich mir den Film bald nochmal anschauen. Alleine schon wegen den super gezeichneten Charakteren. Aber erstmal muss er noch sacken und ich muss mich noch belesen. Dann revidiere ich vielleicht meine Wertung. Aber erstmal gibt es hier nur 6 von 10 Punkten.
0.3 -
2008-02-17 15:03
P.S. Ich liebe Dich
8/10
In der Woche des Valentinstages war dieser Film ein Pflichtprogramm. Ich kann jetzt nicht den Vergleich zum Buch anstellen, weil ich das einfach nicht gelesen habe, aber bei dem Film wurde man bestens unterhalten. Einen so romantischen Film habe ich lange nicht mehr gesehen. Mir wurde während der gesamten Länge nicht langweilig. Die Darsteller schienen Spaß an der Sache zu haben - was will man mehr. Achja, der Soundtrack war einfach nur grandios.
0.3 -
2007-06-21 20:20
Road Party
7/10
Kurz zum Inhalt: Nick hat gerade die High School hinter sich gebracht und weiß genau, was er will: heiraten, Karriere machen - ganz anders als seine ausgeflippten Hippie-Eltern. Aber seine Freundin Trish lässt sich von einem einflussreichen, sexbesessenen Musikproduzenten einwickeln und fliegt mit ihm zu den MuchMusic-Video-Awards nach Toronto. Nick will sie zurückholen! Doch seine beiden besten Kumpels Tyler und Dime haben ganz andere Pläne: In einem klapprigen Wohnmobil verpassen sie Nick ein echtes Road-Trip-Abenteuer - mit sexy Anhalterinnen, einem gefährlichen Fremden und jeder Menge Überraschungen. Road … Road … da war doch schon mal was? Richtig: Road Trip. Daher bestimmt auch die Titelwahl der deutschen Verleiher, um auf die Welle von Road Trip mitzuschwimmen. Aber hier brauch sich “Road Party” wirklich nicht vor verstecken. Junge, frische Schauspieler, die wirklich Spaß an der Sache haben und eine vorhersehbare Story, die perfekt in die schöne Landschaft Canadas eingebettet ist. Gewürzt mit Guter-Laune-Musik - und die kurzweilige Unterhaltung ist garantiert. Die DVD hätte ich mir jetzt nicht gekauft, aber wenn RTL II mir den Film anbietet, lasse ich mich gerne unterhalten.
0.3 -
2007-04-20 15:00
Vollidiot
6/10
Ich habe es doch gewagt. Von Weihnachten hatten wir noch einen Kinogutschein von meiner Schwester, und der wurde heute für "Vollidiot" eingelöst. Trotz aller Warnungen sind wir heute ins Kino gefahren, um uns die Verfilmung von Tommy Jauds Erfolgsroman zu gönnen. Eins Vorweg: Oliver Pocher in der Rolle des Simon Peters ist gar nicht so schlimm, wie ich vermutet hatte. Irgendwie glaubt man ihm die Rolle. Der Film ist witzig, temporeich und sehr kurzweilig. Halt wie das Buch. Allerdings auch so Storyarm. Nur, wenn man das Buch im Hinterkopf hat, vermisst man einiges und ich hatte immer das Gefühl, in einem Teaser für das Buch zu sitzen. Und der Soundtrack war sehr schwach. Kaum eins von den dünn verteilten Liedern blieb im Kopf hängen. Außer natürlich der Tag am Meer von den Fanta 4.
0.3 -
2010-01-25 13:38
Zweiohrküken
7/10
Bevor der Film wieder aus den Kinos verschwinded, haben wir gestern uns fix ins Kino begeben und uns den Film “Zweiohrküken” gegönnt. Fakt ist: Wer den ersten Teil schon mochte, wird sicherlich nicht enttäuscht werden. Zwar wird das Niveau etwas heruntergeschraubt, allerdings schadet es dem Film nicht. Sondern sorgt eher für Lacher auf den Stücken, wo der Film dank unnötiger Längen hängt. Wir haben den Film genossen. In gewohnter fast Sepica Optik gehalten und einen wunderschönen Soundtrack, den ihr getrost blind kaufen könnt.
0.3
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